Rückblick Museumsnacht 2026
23. März 2026
Die Museumsnacht 2026 liegt hinter uns und wir ziehen eine durchwegs positive Bilanz. Es war ein rundum gelungener Anlass, bei dem das grosse Interesse an der Medizingeschichte und die Begeisterung für moderne Medizintechnik für eine grossartige Atmosphäre in unseren Räumlichkeiten an der Murtenstrasse sorgten.
Dass Medizingeschichte alles andere als trocken ist, bewiesen die zahlreichen Besucher:innen: Während die Kleinsten stolz ihre täuschend echt geschminkten, «üblen» Wunden präsentierten, lernten Interessierte bei unseren ärztlichen Fachkräften die Kunst des Wundnähens. Ein besonderes Highlight war die virtuelle Navigation mit dem «Pathojet», bei der Gross und Klein konzentriert durch digitale Gewebelandschaften steuerten.

Mitarbeiterin von Institut für Medizinische Lehre der Universität Bern beim «Wunden schminken» (Pascal Triponez / Insel Gruppe AG)
Bereits ein Klassiker an der Museumsnacht: Wunden nähen mit Insel-Ärzt:innen (Pascal Triponez / Insel Gruppe AG)

«Steine knacken» mit dem dem Team der Universitätsklinik für Urologie (Pascal Triponez / Insel Gruppe AG)
Grosses Interesse weckten auch unsere Fachführungen. Ob die technische Entwicklung der Eisernen Lunge, die Geschichte der Höhensonnen oder Neurochirugie, die Evolution der Hüftprothetik: der Austausch zwischen Publikum und Experten war intensiv und bereichernd. Auch die Einblicke in die Welt der Präparate und der Pflegegeschichte fanden grossen Anklang und machten die historische Bedeutung der (Berner) Medizin greifbar.

400 Jahre Mikroskopie in 15 Minuten: Führung von Sammlungsmitarbeiter (Pascal Triponez / Insel Gruppe AG)

Pflegegeschichte direkt aus dem Archiv: Mitarbeiterin des Instituts für Medizingeschichte der Universität Bern (Pascal Triponez / Insel Gruppe A
Ein herzliches Dankeschön Ein Anlass dieser Grösse funktioniert nur durch das Zusammenspiel vieler Hände. Wir danken allen Besucher:innen für ihr Kommen, ihre Neugier und die vielen spannenden Gespräche, die diesen Abend so besonders gemacht haben.
Ein ganz besonderer Dank gilt dem gesamten Team und unseren Partnerkliniken und -instituten des Inselspitals und der Universität Bern für den unermüdlichen Einsatz vor und hinter den Kulissen. Gemeinsam haben wir gezeigt, wie lebendig Geschichte und Gegenwart der Medizin sein kann.
Wir freuen uns bereits auf das nächste Mal!